Neuartige Verkehrssysteme - Alternativer Individualverkehr 

 

Eine Projektierung zur Neugestaltung von Verkehrsystemen in Innenstädten. 

 



Inhalt:

- Die Zeit ist reif ?
- Das Ende des individual Verkehrs ?
- Ist der Zwang zum Umdenken da ?
- Schaffung von Lebensqualität
- Das Konzept
- Der Personenverkehr
- Das Transportgewerbe
- Die Realisationsphasen
- Die Kosten
- Die Finanzierung
- Wie kann man dieses neuartige Verkehrsystem in einer Grossstadt etablieren ?
- Was tun, damit die Städte weiterhin attraktiv bleiben ?
- Wie kann man den Einzelhändlern helfen ?


 


Die Zeit ist reif?
Neuartige oder auch alternative Verkehrkonzepte oder auch Systeme werden notwendig, wenn Städte an ihrem maroden Verkehrschaos ersticken. Beispiele aus vielen Ländern und auch Städten haben dieses gezeigt. Anfänge zu einem System mit Leitwegen sind gemacht. Eine Umstellung des innerstädtischen Verkehr ist noch nicht oder nur teilweise vollzogen. Die Anfänge in Deutschland sind schon am Ende des letzten Jahrhunderts von Siemens und AEG in Berlin gemacht und um 1902 in Berlin auch umgesetzt worden. Das damals schon eine Revolution in Betrieb ging, sah man sicherlich auch da schon. Daraus ist eine Erfolgsgeschichte geworden, sagen Verkehrsexperten heute. Also, warum sollte nicht aus einer funktionierenden alternativen Konzepte und Ideen auch heute eine Erfolgsgerschichte werden. Viele sind gescheitert oder auch direkt verworfen worden, aber vieles hat sich nach der Einführung von Bus, Strassenbahn und U-Bahn nicht mehr getan. Die Technik ist schneller, die Busse und Züge sind moderner und sicherer und die Menschen sind fauler geworden. Keine Frage, eine Alternative kann nur funktionieren, wenn die Menschen die neuen Systeme als gleichwertig und oder besser einstufen. Alles Andere würde zur Ablehnung führen und somit zum Scheitern solcher Konzepte. Darüber hinaus muss man noch versuchen die Politiker und Beamte, welche ebenfalls ja individuelle Verkehrsteilnehmer sind, überzeugen an diesen Alternativen mit zuwirken und nicht kontraproduktiv gegen zu arbeiten.

Das Ende des individual Verkehrs?
Die Abschaffung eines einzelnen für sich abgeschlossenen Raumes in dem man sich nach herzenslust ausbreiten konnte sind vorbei. Individualität kann zur Zeit kein ÖPNV-System leisten. Ein Konzept welches darauf aufbaut, mehrere Personen und das in etlicher Zahl zu transportieren, ist mit nichten ein Ort der persönlichen Ausbreitung und Atmosphäre. Das kann er aber auch nicht sein oder werden. Und das ist auch nicht der Sinn des Konzeptes. Es muss ein massentaugliches und auch belastbares System sein. Variable genug um es möglichen Bedingungen anpassen zu können, aber auch starr genug, um es ebenso kostengünstig zu erstellen, als auch zu betreiben. Eben diese Rahmenbedingungen sind es, die ein solches Konzept zur Integration in den aktuellen Verkehr braucht, um überhaupt angenommen und ebenso realisiert werden zu können. Viele fragen sich bestimmt, wozu sollte man denn auf ein funktionierendes Verkehrsystem verzichten und viele Millarden Euros in ein System entwickeln, welches die Aktzeptanz verwehrt ist.

Ist der Zwang zum Umdenken da?
Eine Frage die noch beantwortet werden will. Eher eine Frage, welche die Politik regeln muss. Alternativ könnte sogar die Wirtschaft einen grossen Beitrag leisten. Mit eigenen Konzepten für den ÖPNV und Anreizen nach einer solchigen ÖPNV-Privatisierung die Fahrgäste zu locken. Ebenfalls könnte nach eine Privatisierung von Wohnraum der Bedarf und die Notwendigkeit bestehen Wohnraum lebenswert zu gestalten, um die enormen Mieten zu gerechtfertigen. Das alles ist gar nicht so abwägig. Es gibt mittlerweile Seniorenwohnparks in denen eigene Shuttlebusse und externe Parkhäuser am Stadtrand existieren, in denen keinerlei Individualverkehr erlaubt ist. Die Menge an Haushalten ist da noch überschaubar und kann mit wenig Logistik gut gemanaged werden. Wohnparks in der Größenordnung von 100000 Menschen oder mehr sind da noch Zukunftsmusik. Ein größere Gemeinde in der die Infrastruktur neu erstellt wurde ist noch nicht in Sicht. In den USA, in denen solche Flächen aber noch vorhanden sind, könnten solche Seniorenparks bald schon Wirklichkeit werden. Die Investoren und die Pensionäre mit viel Geld sind dort ebenfalls mehr vorhanden als in Europa. Weitere Probleme die in größeren Städten schon jetzt existieren und in Zukunft mehr und mehr an Gewicht erhalten sind die immer mehr umsich greifenden Umweltschäden, die in Städten mit ihren engen Häuserschluchten und wenig Grünflächen extremer ausfallen als bei einem zersiedelten Stadtgebiet. Hier im Vergleich Berlin mit Oldenburg, wobei die Stadtgröße 1:20 beträgt, aber doch vergleicht werden kann, denn die Fläche ist nur 1:8 mal kleiner bzw. größer. Jetzt kommen wir zu der Frage, was Menschen in eine Stadt zieht und warum sie es in Kauf nehmen auf engem Raum zu leben und die Umweltschäden ertragen. Aber das wollen wir jetzt hier nicht beantworten.

Schaffung von Lebensqualität.


Das Konzept.


Der Weg zum Ziel.


Die Alternativen.


Die Kosten.


Die Probleme.


Die Finanzierung.



 

(c) Juni 2008 - M.Blohm, Hasenheide 56, 10967 Berlin

 

 

Weiterführende Links / Referenzen:

    http://www.golem.de/0611/48959.html (Drahtlose Übertragung von Strom)
    http://www.ivi.fraunhofer.de/frames/german/projects/ger_mvs_autotram.html (Autotram)
    http://www.thevillages.com/ (Alters Ruhesitz Florida , USA)

 

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